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Intelligent Cloud ERP: SAP-Guide zeigt signifikante Wertschöpfungspotenziale -

Agile, teils disruptive Wettbewerber zwingen deutsche Unternehmen zu höchster Flexibilität und Geschwindigkeit. Dies wiederum erfordert Wissen hinsichtlich der wichtigsten Markt- und Technologietrends. Darüber hinaus muss die eingesetzte Business Software in der Lage sein, mit der rasanten Entwicklung Schritt zu halten. Welche Möglichkeiten sich in diesem Kontext durch den Einsatz eines intelligent Cloud ERP ergeben, erläutert SAP in einem aktuellen Leitfaden. Wir haben die wichtigsten Inhalte für Sie zusammengefasst:

Deshalb sollten Unternehmen jetzt auf intelligent Cloud ERP setzen

Zahlreiche Studien bestätigen, dass durch ein intelligentes ERP in der Cloud enorme Potenziale erschlossen werden können. So erzielen Unternehmen, die Kundenerlebnisse exzellent steuern, laut Aberdeen Group, signifikant höhere Gewinnmargen (+ 527 Prozent) und Umsatzzuwächse (+ 359 Prozent) als Vergleichsunternehmen. Ein intelligent Cloud ERP unterstützt zudem die Digitalisierung der Supply Chain, wodurch sich Prozess- und Beschaffungskosten deutlich senken lassen – etwa mithilfe intelligenter Materialbedarfsplanung. Weitere Vorteile sind ein besseres Markenimage sowie ein schnelleres Wachstum, sofern nennenswerte Umsatzanteile im digitalen Umfeld erzielt werden.

Warum Cloud ERP?

Die Studien zeigen, dass individuelle Angebote, besserer Service, Anpassungsfähigkeit und das frühzeitige Erkennen von Trends zu klaren Wettbewerbsvorteilen führen. Um diese Chancen zu nutzen, ist jedoch eine nahtlose Integration vorhandener Systeme mit intelligenter End-to-End-Automatisierung notwendig. Zudem sind Schnelligkeit, Skalierbarkeit und Benutzerfreundlichkeit gefordert. All dies lässt sich am besten mit einer Kombination aus intelligenter ERP-Lösung und dem Cloud-Betriebsmodell realisieren.

Beim Technologiesprung hin zu einem intelligent Cloud ERP existiert dabei ein wesentlicher Unterschied zu früheren ERP-Projekten: Im Fokus steht diesmal die Reduzierung von Komplexität. Hierfür sorgt, wie im SAP Guide beschrieben, insbesondere ein digitaler ERP-Kern in der Cloud, der auch In-Memory-Analysen ermöglicht. Verbinden Sie diesen mit Systemen, die selbst lernen, sich eigenständig optimieren und Prognosen auf Basis von Machine Learning erstellen, ist der Mehrwert laut SAP am größten.

Intelligent Cloud ERP: vier Stufen der Wertschöpfung

Der Mehrwert intelligenter Cloud ERP-Lösungen entsteht dabei durch Daten. Diese stehen mittlerweile in unvorstellbar großen Mengen zur Verfügung. Es muss jedoch gelingen, diese vorliegenden Informationen wertschöpfend zu nutzen. Dies sollten Unternehmen in 4 Wertschöpfungs-Stufen umsetzen:

Analyse:

Echtzeiterkenntnisse aus Transaktionsdaten gewinnen

Optimierung:

Prozesse anpassen, andauernde Veränderungen als Wettbewerbsvorteil nutzen

Vorhersage:

Ressourcen intelligent zuordnen, wirksame und umsetzbare Strategien entwickeln

Neugestaltung:

digitale Geschäftsmodelle entwickeln, Unternehmen transformieren

Jede dieser Wertschöpfungsstufen ist mit Herausforderungen verbunden, die wir im Folgenden näher betrachten möchten:

Analyse in Echtzeit

Dieser erste Schritt lässt sich nur umsetzen, wenn vorhandene Systeme die Komplexität und Menge der vorliegenden Daten bewältigen können. So erhalten Sie eine zentrale und verbindliche Übersicht. Nutzen Sie dafür die Leistungsfähigkeit von Cloud Computing und In-Memory-Datenbanken. Im Optimalfall entwickelt sich eine Kultur der Tatsachen, bei der auch Mitarbeiter einen Self-Service-Zugang erhalten und Echtzeitdaten selbst analysieren können.

Optimierung – Flexibilität statt Komplexität

In dieser Wertschöpfungsstufe gilt es, starre Abläufe flexibel und skalierbar zu gestalten und sich so vom Wettbewerb abzugrenzen. Auch bei gewachsenen Strukturen und hoher Prozesskomplexität ist dies mit einem intelligent Cloud ERP umsetzbar. Maschinelles Lernen unterstützt Sie zum Beispiel bei der effizienzsteigenden Auto-Korrektur von Prozessen. Durch eine effektivere Nutzung und Darstellung von Daten lässt sich außerdem die Mitarbeiterproduktivität steigern, so dass freiwerdende Ressourcen zur Reduktion von Komplexitäten genutzt werden können und Benutzer im Optimalfall via personalisierten, assistenzgestützten Oberflächen durch ihre Kernprozesse geführt werden.

Vorhersage – Ausarbeitung einer Strategie

Um ein genaues Bild der Ist-Situation und belastbare Zukunftsplanungen zu erstellen, müssen dem gesamten Unternehmen aktuelle Daten vorliegen. Ein intelligent Cloud-ERP beinhaltet dann die hierfür notwendigen Werkzeuge zur Datenharmonisierung und für eine vorausschauenden Analyse. Prognostizieren Sie auf dieser Basis marktdynamische Prozesse und Potentiale. Machen Sie mit Hilfe von Live-Daten erkennbar, wo eine wirksame Wettbewerbsdifferenzierung realisierbar ist und wo sich ein Ressourceneinsatz oder das Customer Experience Management optimieren lassen. Automatische Mustererkennung ermöglicht außerdem, Anomalien, entgangene Umsätze und Betrug zu erkennen.

Intelligent Cloud ERP: Vier Stufen der Wertschöpfung

Neugestaltung der Geschäftsmodelle

In diesem Schritt – quasi der Endausbaustufe des intelligenten Unternehmens - realisieren Sie agile, am Markt ausgerichtete, digitale Geschäftsmodelle. Machine Learning hilft Ihnen dabei Ihre Prozesse kontinuierlich zu optimieren und die nun mögliche, konsequente Automatisierung sorgt für steigende Effizienz. Regelmäßige Updates unterstützen Verantwortliche dabei, kontinuierlich Innovationen hervorzubringen und das Geschäft agil auszurichten. In Kombination mit schlagkräftigen Teams wird so eine maximale Reaktionsfähigkeit bei Technologie- und Marktveränderungen sichergestellt.

SAP-Benchmarks zur intelligenten Wertschöpfung aus der Industrie

Im Guide von SAP werden auch Benchmarks, zum Beispiel aus dem Maschinen-, Geräte- und Komponentenbau gezeigt. Die stammen von führenden Unternehmen, die intelligente SAP-Technologien und -Lösungen einsetzen. Im Durchschnitt waren diese Unternehmen in der Lage, Produkte um 27 Prozent schneller einzuführen. Die Kosten für das Management von Produktlebenszyklen sanken um 38 Prozent. Signifikant sind zudem die kürzeren Durchlaufzeiten in der Fertigung. Durch Vernetzung und Echtzeit-Monitoring wurde eine Verkürzung der Fertigungszyklen um 45 Prozent erreicht.

Weitere (realisierte bzw. konservativ geschätzte) Benchmarks der Branche sind zum Beispiel:

  • Senkung der Fertigungsgesamtkosten um 10 Prozent
  • 30 Prozent geringerer Aufwand bei der Konsolidierung isolierter Systeme
  • Höhere Produktivität durch optimierte, individuelle Benutzererfahrung

Fazit: Enorme Potenziale durch intelligente ERP-Systeme

In Summe kann ein intelligent Cloud-ERP, als wichtigste Antwort auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen von Unternehmen bezeichnet werden. Die Kombination aus modernster Technologie und dem Cloud-Betriebsmodell sorgt für Informationstransparenz, Skalierbarkeit, Agilität und Flexibilität. Dies wiederum ist die ideale Ausgangsposition für schnelles Wachstum, Gewinnsteigerung, die Erschließung neuer Märkte, Kundenzentrierung und eine starke Positionierung im Wettbewerb.

 


 

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