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Digitalisierungsgespräche: Mit diesen 11 Begriffen erreichen Sie Ihr Ziel -

Seien es Besprechungen zur internen Prozessoptimierung, Strategietagungen mit der Geschäftsleitung, Gespräche mit Lieferanten oder Meetings zu Software-Projekten: Wer sich heute in der Geschäftswelt bewegt, kommt um Digitalisierungsgespräche nicht herum. Wohl dem, der die wichtigsten Begriffe beherrscht, um Gespräche dieser Art sicher und zielführend zu lenken. In diesem Artikel stellen wir Ihnen daher 11 besonders wichtige Schlagwörter vor, die Sie unbedingt verinnerlichen sollten.

Digitaler Wandel hat das Business-Vokabular verändert

Unter der Überschrift „Digitalisierung“ haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche Begriffe etabliert. Sowohl in den Fachmedien als auch in alltäglichen Meeting-Situationen sind diese mittlerweile ein Dauerbrenner. Und wer sich an Digitalisierungsgesprächen dieser Art beteiligt, sollte zumindest grob wissen, wovon er spricht. Es folgen daher die Top 11 Begriffe - jeweils mit einer kurzen, verständlichen Beschreibung.

1. Digitalisierung

Im engeren Wortsinn bedeutet Digitalisierung, analoge Vorgänge und Systeme durch digitale (technologische) Hilfsmittel zu ersetzen. Ihren Anfang nahm die Digitalisierung also bereits mit der Einführung von Software und Computernetzwerken. In jüngerer Vergangenheit - seit Beginn des 21. Jahrhunderts - wird unter Digitalisierung vordergründig die Autonomisierung, Flexibilisierung und Individualisierung von Unternehmen, Prozessen, Produkten und Dienstleistungen mithilfe neuer Technologien verstanden.

2. Disruption

Ein weiterer wichtiger Begriff im Digitalisierungsgespräch ist „Disruption“. Oft ist auch von disruptiven Wettbewerbern oder Marktentwicklungen die Rede. Zu verstehen ist unter Disruption eine Innovation, die in der Lage ist, bestehende (etablierte) Technologien, Produkte oder Dienstleistungen komplett oder zumindest großteils vom Markt zu verdrängen. Ein Beispiel aus früherer Zeit ist die CD, welche die Schallplatte in wenigen Jahren komplett ersetzt hatte.

3. App

„App“ ist die Abkürzung von Applikation. Bekannt wurde der Begriff im Kontext von Smartphones und Tablets. Heute ist mit „App“ jedoch annähernd jede kleinere Software-Anwendung gemeint - auch diejenigen, die auf PCs oder endgeräteunabhängig via Webbrowser genutzt werden können. Zu unterscheiden sind zudem Apps für spezielle Betriebssysteme und plattformunabhängige („hybride“) Apps.

4. Big Data

„Big Data“ bezeichnet sehr große Datenmengen, deren Inhalt zudem komplex, schnelllebig und unterschiedlich strukturiert ist. Diese „Datenflut“ entsteht durch die stetig steigende Nutzung von digitalen Lösungen verschiedenster Art. Mit traditionellen Methoden ist Big Data nicht auswertbar. Unternehmen setzen daher verstärkt auf spezielle Big-Data-Analysewerkzeuge.

Serverraum zur Illustration von Big Data - einer von 11 wichtigen Begriffen im Digitalisierungsgespräch

5. Data Mining

Wenn es in einem Digitalisierungsgespräch um Big Data geht, ist oftmals auch das Thema „Data Mining“ nicht weit entfernt. Es handelt sich hierbei um einen Ansatz, bei dem innerhalb vorhandener Datenbestände Zusammenhänge und Muster identifiziert werden. Im Fokus steht die Entdeckung neuen Wissens („Knowledge Discovery“).

6. Cloud Computing

Nicht nur beim Data Mining, sondern bei annähernd jedem Digitalisierungsthema, kommt mittlerweile das Cloud Computing (kurz „die Cloud“) in Spiel. Es handelt sich hierbei um die Bereitstellung von IT-Ressourcen wie Speicherplatz und Rechenleistung via Internet. Diese Ressourcen ergänzen oder ersetzen eigene Hardware (Rechenzentren, Server) und werden von verschiedenen Cloud-Anbietern bereitgestellt.

7. Smart Factory

In Fertigungsbetrieben fällt bei Digitalisierungsgesprächen oftmals der Begriff „Smart Factory“. Es handelt sich hierbei noch um eine Zukunftsvision – eine Fabrik mit intelligent vernetzten Produktionsanlagen und Logistiksystemen, die sich komplett selbst organisiert. Der Mensch muss hierbei nicht mehr in die Fertigungsprozesse eingreifen.

8. Internet of Things

Eng verwoben mit der Smart Factory ist der Begriff Internet of Things (kurz IoT, deutsch „Internet der Dinge“). Er bezeichnet allgemein die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet und untereinander. In Industrieunternehmen sind es beispielsweise Maschinen und Werkstücke, die im IoT vernetzt werden, um eine Automatisierung von Produktionsprozessen zu realisieren.

9. Predictive Maintenance

Eine Strategie, die auf Sensordaten aus dem industriellen Internet of Things basiert, ist Predictive Maintenance. Hierbei werden Daten aus Maschinen und Anlagen in Echtzeit analysiert, um Rückschlüsse zu notwendigen Wartungsarbeiten zu ziehen. Die Rede ist häufig auch von proaktiver Wartung. Sie hat das Ziel, Wartungsressourcen gezielter einzusetzen und Stillstände zu minimieren.

10. Künstliche Intelligenz (KI)

Künstliche Intelligenz (kurz KI) wird im Englischen Artificial Intelligence (AI) genannt. Der Begriff bezeichnet die Simulation menschlicher Intelligenz mithilfe von Maschinen (Computern und Software). Die Ausprägungen von KI sind mittlerweile vielfältig. Sie reichen von der Erkennung einfacher Gegebenheiten bis hin zu selbstlernenden Systemen, die sich fortlaufend und eigenständig weiterentwickeln.

11. Experience Management

Unter Experience Management wird die Verschneidung von kundenbezogenen Unternehmensdaten (Anzahl Bestellungen, Umsatz u.ä.) mit zusätzliche erhobenen Erfahrungsdaten aus der Zielgruppe eines Unternehmens verstanden. Das Ziel ist es, Produkte und Services auf dieser Grundlage besser an den realen Bedürfnissen auszurichten.

Dem nächsten Digitalisierungs-Talk gelassen entgegensehen

Sie sehen: Ein Digitalisierungsgespräch lässt sich bereits mit Know-how zu wenigen Begriffen gut steuern. Sie wissen nun, was sich hinter den wichtigsten Schlagwörtern verbirgt. Somit können Sie der nächsten Gesprächssituation, in der es um innovative Technologien, moderne Strategien und neueste Marktentwicklungen geht, gelassen entgegensehen.

Und wenn Sie Unterstützung bei Ihren individuellen Digitalisierungsprozessen benötigen, unterstützt Sie das COSIB-Team gerne. Lassen Sie sich jetzt beraten!

 


 

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